Der Untergang der American Star vor Fuerteventura

Das elegante Passagierschiff American Star, Baujahr 1939, kreuzte mehrere Jahrzehnte über die Meere. 55 Jahre nach seinem Stapellauf strandete das betagte Schiff am 18. Januar 1994 auf einer Sandbank vor Fuerteventura.

Eine Reihe von Namen trug der Ozeanriese, bis er von einem weiteren Investor gekauft wurde und unter dem Namen American Star wieder zu Glanz kommen sollte.

Gesunkenes Schiff vor Fuerteventuras Westküste

Auf dem Weg zu einer Reparaturwerft in Thailand geriet das Schiff, das geschleppt werden musste, in einen schweren Sturm vor der Westküste Fuerteventuras. Die Schleppverbindung riss, die American Star lief vor der Playa de Garcey im Westen von Fuerteventura auf Grund.

Bilder der American Star

Das langsame Ende des Wracks

Lange lag das Schiffswrack äußerlich mehr oder weniger intakt vor der Küste im Westen von Fuerteventura. Der hintere Teil der American Star gab den beständig einschlagenden Wellen zuerst nach und versank Ende 2005 im Atlantik.

Das Vorschiff American Star ragte noch mächtig aus den Wellen heraus. Das Meer nagte jedoch weiter an der Bruchstelle und Stück für Stück verlor das Vorschiff der American Star seine stabile Position.

Das Ende der American Star

Nach weiteren Stürmen waren ab Ende März 2007 nur noch wenige Teile der American Star in den Wellen des Atlantiks zu erkennen. Seit 2015 ist von dem ehemals stolzen Schiff leider nichts mehr zu sehen, die Stürme und das Meer haben es komplett zerstört.

Der ehemalige Luxusliner, mit einer Länge von 220 Metern und einer Breite von 28 Metern sowie 26.454 Bruttoregistertonnen, ist vollständig in den Fluten des Atlantiks verschwunden. Immerhin war die Amercian Star fast so lang und sogar etwas breiter als die legendäre Titanic.

Hinweis

Aufgrund starker Strömung, Strudel sowie der Brandung an der Westküste ist es lebensgefährlich dort zu schwimmen! Beachten Sie zudem das angrenzende militärische Sperrgebiet.

Orte in der Umgebung des American Star Wracks