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Jandia

Jandia, die Halbinsel im Süden von Fuerteventura, besticht auf ihrer gesamten Länge von etwa dreißig Kilometern mit einzigartiger Natur. Fantastisch sind die langen Sandstrände Playas de Sotavento mit ihren beliebten Ferienorten, einzigartig ist die Aussicht vom höchsten Berg der Insel.

Eine Landenge, der etwa fünf Kilometer breite Istmo de la Pared, bildet in Höhe des Ortes La Pared den Übergang von der Hauptinsel auf den südlichen Landstrich.

Wind, Wasser und Sonne prägten den Charakter von Jandia. Erosion formte aus mächtigen Vulkankegeln eine einzigartige Landschaft aus Klippen, Hügeln, Tälern und wunderschöner Küste.

Kontrastreiche Ost- & Westküste

Die Halbinsel unterteilt sich in die infrastrukturell sehr gut erschlossene Ostküste und die kaum erschlossene Westküste.

Der Grund ist dafür klar: Sanft gehen die langen Sandstrände im Osten über in das ruhige blaue Meer – perfekt für erholsame Urlaubstage. Modern ausgebaute Straßen führen zu den beliebten Feriensiedlungen des Südens.

Der Westen der Halbinsel Jandia ist oft von Wind und Brandung umtost, felsig sind die Küsten – hier fühlen sich gestandene Surfprofis wohl, die über Schotterpisten zu ihren Spots fahren.

Höchster Inselberg: Pico de la Zarza

Der höchste Inselberg, der Pico de la Zarza, misst 807 Meter und liegt im Hinterland von Jandia Playa. Das Jandia-Gebirgsmassiv nimmt den Winden ihre Kraft und beschert dem äußersten Süden die inselweit höchsten Lufttemperaturen.

Von der Kuppe des Berges eröffnet sich ein toller Blick über die Landzunge bis zum blauen Meer.

Paradies für Surfer

Surfer und Wellenreiter schätzen die Halbinsel wegen ihrer fantastischen Strände und den optimalen Bedingungen für ihren Sport.

Ist die brandungsreiche Westküste nur etwas für die Könner, erwartet die ruhigere Ostküste von Jandia die Surfgemeinde mit tollen Surfrevieren.

Berühmt sind die Surfspots rund um den Strandabschnitt Playa Barca – sogar Weltmeisterschaften werden hier an den Sotavento Stränden jedes Jahr abgehalten.

Ein Traum aus Sand & Meer: die Sotavento Strände

Die traumhaften Playas de Sotavento säumen die Ostküste der Jandia Halbinsel. Zwanzig Kilometer heller, feiner Sand und die beliebten Ferienorte Costa Calma, Esquinzo Playa, Jandia Playa und Morro Jable zaubern hier ein Urlaubsparadies.

Beste Erholung auf der Halbinsel

Strandspaziergänge, Relaxen, Beachvolleyball, Surfen, Segeln, Tauchen, Schwimmen und Plantschen in geschützten Buchten: die Ostküste von Jandia lässt kaum einen Wunsch offen.

Vielseitig ist auch das Angebot an schönen Hotels und Ferienanlagen auf der Jandia Halbinsel. Singles und Familien, Ruhesuchende und sportlich Ambitionierte finden auf Jandia Unterkünfte ganz nach ihrem Geschmack.

Beliebte Ferienorte am Strand

Der familienfreundliche Urlaubsort Costa Calma, dessen Name im Spanischen soviel bedeutet wie Ruhige Küste, liegt ganz in der Nähe der Landenge von Jandia.

Die Hotels und Ferienanlagen des Ortes schmiegen sich an eine gut geschützte Strandbucht und an die feinen Sandstrände Playas de Sotavento.

Der noch recht junge Ferienort Esquinzo Playa weiter südlich bietet komfortable Hotels oberhalb des Strandabschnittes Playa de Esquinzo.

Der bekannteste Urlaubsort im Inselsüden ist das lebhafte Jandia Playa. Eine reiche Auswahl an Unterhaltung, Restaurants, sportlichen Angeboten und die feinsandige Playa de Matorral offerieren hier Abwechslung. Der Ort bietet für jeden Geschmack das passende Hotel.

Der Hafenort Morro Jable bildet den südlichsten Ferienort der Halbinsel Jandia. Rund um den Hafen genießen Einheimische wie Urlauber entspanntes Ambiente.

Ausflüge ins Hinterland

Lohnend ist in jedem Fall ein Ausflug ins Hinterland von Jandia. Egal, ob auf einer Wanderung, mit dem Mountainbike, dem Bus oder mit dem Mietwagen.

Gut ausgebaut ist der Wanderweg hinauf auf die Spitze des Berges Pico de la Zarza. Etwas Kondition und genug Wasser sollte man für die Besteigung des höchsten Punktes von Fuerteventura allerdings mitbringen.

Geheimnisvolle Villa Winter

Eine holprige Piste führt von Morro Jable aus kilometerlang zu einem geheimnisumwitterten Platz: Einsam im Südwesten der Halbinsel liegt die geheimnisvolle Villa Winter nahe des Ortes Cofete. Massiv sind Mauern des zweistöckigen Hauses, imposant der Aussichtsturm.

Der aus Deutschland stammende Ingenieur Gustav Winter soll hier im Schutze der Einsamkeit während des zweiten Weltkrieges das Anwesen errichtet haben. Wofür und aus welchen Gründen – darüber herrscht nach wie vor Unklarheit. Vielfältig und abenteuerlich sind die Spekulationen um das abgeschiedene Haus auf der schönen Jandia Halbinsel.

Leuchtturm an der Punta de Jandia

Wer an die südwestliche Spitze von Jandia fahren möchte, folgt ab Morro Jable einer Holperpiste bis zum hohen Leuchtturm, der die Punta de Jandia weithin sichtbar markiert.

Auf dem Weg zum Leuchtturm liegt das charmante Örtchen Puertito de la Cruz, das in seinen kleinen Lokalen Jandia-Ausflügler mit typischen Gerichten und kühlen Getränken verwöhnt.

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