Betancuria

Die ehemalige Inselmetropole Betancuria mit ihren zahlreichen historischen Bauwerken und schönen Gassen prägt nostalgisches Ambiente. Der gesamte Ortskern von Betancuria, der ältesten Siedlung von Fuerteventura, steht unter Denkmalschutz.

Die heutige Bausubstanz von Betancuria stammt vielfach aus dem 17. Jahrhundert. Denn trotz der abgeschiedenen Lage und des schützenden Tales wurde Betancuria im Jahr 1593 durch Piraten weitgehend zerstört.

Die vielen aufwendig restaurierten Gebäude im Zentrum von Betancuria zaubern ein malerisches Bild der Stadt, die 1835 ihren Hauptstadtstatus verlor.

Namensgeber und Begründer der Siedlung im Jahr 1405 war der Eroberer Jean de Bethencourt.

Bilder von Betancuria

Sehenswürdigkeiten von Betancuria

Kirche Iglesia Nuestra Senora de la Concepcion

Die dreischiffige Pfarrkirche im alten Ortskern von Betancuria ist schon von Weitem zu sehen. Sie dominiert Betancurias historische Gebäude.

Mit ihrer enormen Größe, dem dicken Mauerwerk und den hochgelegenen, kleinen Fenstern diente sie nicht nur als Gotteshaus. Der Bevölkerung von Betancuria sollte sie auch als Rückzugsort bei Piratenangriffen zur Seite stehen.

Museum für kirchliche Kunst in der Pfarrkirche

Die beeindruckende Iglesia Nuestra Senora de la Concepcion von Betancuria wurde zum Museum umgewandelt.

Eines der ältesten Kunstwerke der Insel und wichtigstes Ausstellungsstück der Pfarrkirche stellt eine Holzskulptur der Heiligen Katharina dar.

In ihrem Inneren ist daneben die prächtige Kiefernholzdecke sowie der barocke Hauptaltar besonders bemerkenswert.

Wer sich für sakrale Kunst interessiert, sollte auch einen Besuch im Museo de Arte Sacro nicht verpassen.

Das Museum für kirchliche Kunst finden Sie in der Calle Milicias Insulares von Betancuria.

Zentrum für Kunsthandwerk in Betancuria

Das Centro Insular de Artesania, das Kunsthandwerkszentrum der Insel mit Verkaufsräumen, finden Interessierte in der Calle Roberto Roldan.

In dieser Straße sind übrigens noch einige einstöckige Häuser aus der Gründerzeit erhalten, die die Brandkatastrophe von 1593 überstanden haben.

Wer bei der Herstellung typischer Stickereien, Flecht- und Keramikwaren zusehen möchte, kann dies in der Casa Santa Maria am Kirchplatz von Betancuria tun.

Archäologisches Museum in Betancuria

Zwei Kanonen flankieren die Tür eines Bürgerhauses und bilden den Eingang zum archäologischen Museum von Betancuria, der Casa Museo Arqueologico. Zahlreiche Fundstücke informieren über die Frühgeschichte von Fuerteventura.

Aber auch Fruchtbarkeitssymbole und Alltagsgegenstände aus der jüngeren Vergangenheit bieten einen interessanten Einblick in die Geschichte.

Klosterruine des Convento de San Buenaventura

Aus dem Jahr 1416 stammen die Ruinen des Franziskanerklosters Convento de San Buenaventura am Ortsrand von Betancuria. Als erstes Kloster der kanarischen Inseln brannte bei Piratenüberfällen mehrfach nieder.

Vor etwa 25 Jahren restaurierte man die Klosteranlage mit Park in Betancuria auf Fuerteventura. Neben dem typischen Grundriss, in Form eines lateinischen Kreuzes, sind heute jedoch nur noch Einzelheiten erhalten.

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